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Wasser macht einen Anteil von 50-70% des Gesamtkörpergewichts aus. Der Wassergehalt ist unter anderem vom Geschlecht, Lebensalter, Körpergewicht, Muskel bzw. Fettmasse abhängig. Mit zunehmendem Alter wird der Wassergehalt im Organismus geringer. So beträgt der Wassergehalt beim Neugeborenen über 70 %, während ab dem 50. Lebensjahr das Gesamtkörperwasser nur noch 50 % des Körpergewichts ausmacht. Warum hat Wasser eine so große Bedeutung?
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Beim Erwachsenen beträgt der durchschnittliche tägliche Wasserumsatz
ca. 6%, beim Säugling kann dieser Anteil auf bis zu 20 % ansteigen.
Der tägliche Flüssigkeitsbedarf unterliegt jedoch großen individuellen Schwankungen und wird besonders von den klimatischen Bedingungen und der körperlichen Aktivität beeinflusst. Empfehlung Der empfohlene
Richtwert bei Erwachsenen über die Höhe der täglichen Wasserzufuhr
beträgt nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung:
Im Durchschnitt
wird bereits ein Liter Wasser über die feste Nahrung aufgenommen.
So verbleiben noch ca. 1,5 Liter an Getränken die über den Tag
verteilt konsumiert werden sollten. |
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Bei
körperlicher Betätigung wird ein großer Teil der umgesetzten
Energie in Form von Wärme frei. Um einen übermäßigen
Anstieg der Körpertemperatur zu verhindern, kühlt sich der Körper
durch schwitzen.
Auswirkung auf die Leistung Wird die über den Schweiß abgegebene Flüssigkeit nicht ersetzt, kann sich dies unter anderem in verminderter Leistung und Ausdauer, Kraftlosigkeit, Krämpfen und mangelnder Konzentrationsfähigkeit bemerkbar machen. Ein Wasserverlust von 1-2 % des Körpergewichts kann die Leistungsfähigkeit bereits um 10 % vermindern. Mit zunehmendem
Flüssigkeitsverlust stellen sich Symptome wie Krämpfe, Übelkeit
und Frösteln ein. Ein Flüssigkeitsdefizit von über 6 %
kann dramatische Folgen haben und unter Umständen tödlich enden.
Noch Heute tätigen
einige Trainer (vor allem in Spielsportarten in der Halbzeitpause) die
Aussage: "Nicht Trinken, nur den Mund ausspülen, das belastet
sonst den Magen". Durstempfinden kommt zu spät Das Durstgefühl
tritt erst ab einem Flüssigkeitsverlust von 3-4 % des KG auf. Zu
diesem Zeitpunkt liegt bereits eine verminderte Ausdauerleistungsfähigkeit
vor. Zudem benötigt der Körper etwas Zeit, bis er die getrunkene
Flüssigkeit aufgenommen hat. Um eine Unterversorgung zu vermeiden,
ist es wichtig, bereits vor einer sportlichen Betätigung bzw. vor
dem Auftreten des Durstgefühls zu trinken. Dies gilt vor allem in
der Zeit vor und während eines Trainings/Wettkampfs. Eine optimale Regeneration des Flüssigkeitshaushalts wird vor allem in Trainingsphasen notwendig in denen 2 x am Tag trainiert wird. Hier muss unbedingt auf die ausreichende Getränkezufuhr nach dem Training geachtet werden
Die folgenden Zahlen dienen als Orientierungsangaben:
Während des Trainings/Spiel/Wettkampf
Die optimale Menge muss jeder für sich individuell herausfinden. Sinnvoll ist es, die Getränke in kleineren Schlücken aufzunehmen, da eine einmalige große Flüssigkeitsmenge zu Magen-Darm-Problemen führen kann. |
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Es ist unmöglich, ein Sportgetränk zu entwickeln, das bei jeder
Person in jeder beliebigen Situation die entstandenen Verluste exakt ausgleichen
kann." Trotzdem
gibt es einige Kriterien die einen "optimalen Durstlöscher"
ausmachen. Er sollte für jeden geschmacklich angenehm sein und damit
zum Trinken anregen. Bei der Auswahl des Getränks ist wichtig, dass
es gut vertragen wird und keine Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Probleme
entstehen z.B. durch zu viel Kohlensäure im Getränk.
Ziel ist es, die
durch den Schweiß verlorene Flüssigkeit schnell zu ersetzen.
Eine Frage die
sich viele Sportler stellen. Im Grenzbereich der Leistungsfähigkeit
scheint ein Sportgetränk in der oben dargestellten Zusammensetzung
einem Fruchtsaftschorle überlegen. Die verzögerte Resorptionsgeschwindigkeit
des Saftschorles wird unter anderem mit dem Gehalt organischer Stoffe
in den Fruchtsäften erklärt. Leistungssportler die im Training
oder Wettkampf an ihre Leistungsgrenze gehen, können daher von speziellen
Sportgetränken profitieren.
Hier finden Sie einen Kurzüberblick über einige ausgewählte Getränke.
Hans Braun |
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