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Ernährung bei einem Extremausdauerwettkampf Für viele
Sportler ist ein Marathon das höchste der Gefühle, manche wagen
sich gar an einen Triathlon und verspüren hier die Grenze der sportlichen
Belastbarkeit. Es gibt jedoch auch die Gruppe der Unbeugsamen, die sich
an Langdistanzen wie den längsten Triathlon der Welt wagen. 38 km Schwimmen analysiert. Im Durchschnitt nahm der Athlet
knapp 32,7 Mega Joule / ca. 7800 kcal zu sich. Dem Sportler bzw. dem betreuenden Team ist es gelungen den Sportler mit einer, der Belastung angemessenen, hohen Kohlenhydratzufuhr zu versorgen. Auch wenn die Belastungsintensität bei Extrembelastungen eher niedrig gewählt wird, kommt den Kohlenhydratspeichern eine leistungslimitierende Bedeutung zu. Eine Kohlenhydratzufuhr von über 1000g ist doch eher ungewöhnlich und stellt zudem ein hohes Volumen an Lebensmitteln dar. Die Autoren weißen ausdrücklich darauf hin, dass keine Kohlenhydratkonzentrate oder handelsübliche Sportgetränke eingesetzt wurden. Um eine Vorstellung davon zu bekommen welche Mengen dies sind, hier einige Beispiele. 1000g Kohlenhydrate sind jeweils enthalten in: 3300 g Pasta - gekocht Neben der Energieversorgung
kommt der ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme eine besondere
Bedeutung zu. Im Durchschnitt konsumierte der Sportler 8,8 Liter pro
Tag. Um solche Extrembelastungen über 10 Tage durchzustehen Bedarf es neben der Aufnahme enormer Mengen an Lebensmitteln und Getränken einer sehr guten logistischen Vorbereitung und eines kompetenten Betreuerteams. Dies stand dem Sportler anscheinend zur Verfügung. Den gesamten Artikel finden
Sie auf der Internetseite der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin
- Ausgabe
02-2002. Quelle: |
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