Die Energiebereitstellung bei sportlicher Aktivität

Die beiden Energiequellen Kohlenhydrate und Fett werden nie ausschließlich genutzt. Je nach Belastungsintensität kann der eine oder andere Brennstoff im Vordergrund stehen. Grundsätzlich lässt sich sagen, je höher die Belastungsintensität ist desto größer wird der Kohlenhydratanteil (siehe Abbildung). Betrachten Sie die Angaben in der Abbildung bitte als Orientierung. Das tatsächliche Mischverhältnis an Energie hängt von verschiedenen Faktoren ab.



Unter Ruhebedingungen wird die benötigte Energie zu einem großen Teil aus der Fettverbrennung gewonnen. Bei vermehrter Aktivität mobilisiert der Organismus verstärkt Glukose aus Muskulatur und Leber zur Energiefreisetzung.
Bei höheren Belastungsintensitäten werden die Kohlenhydratspeicher zum wichtigsten Energiespender. Das Verhältnis der Energiegewinnung überwiegt dann deutlich in Richtung Kohlenhydrate.

Individuelle Faktoren sowie Unterschiede des Trainingszustands führen dazu, dass Personen bei gleicher Belastungsintensität verschiedene Energiequellen nutzen. Dies wird durch die gestreifte Fläche ausgedrückt.
Durch regelmäßiges Training lässt sich die Fettverbrennung optimieren. Das heißt, bei gleicher Laufgeschwindigkeit verbraucht ein trainierter Sportler weniger Kohlenhydrate und mehr Fett zur Muskelkontraktion als der weniger Trainierte.
Für den Wettkampf gilt zu beachten, dass viele der Beteiligten den Lauf möglichst schnell absolvieren wollen. Dies bedeutet, es liegt eine erhöhte Belastungsintensität vor. Damit ist wiederum der Bedarf an Kohlenhydrate zur optimalen Energiebereitstellung erhöht.



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