| Todesfälle im American Football durch Hitzschlag | |
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Offensive
Linesman Korey Stringer von den Minnesota Vikings starb Anfang August
an den Folgen eines Hitzschlags. Im Anschluss an das Morgentraining erlitt
der Spieler einen Schwächeanfall und wurde sofort ins Krankenhaus
eingeliefert. 15 Stunden später erlag er einem Versagen des Herz-Kreislaufsystems.
Im Juli/August befinden sich die Profiteams der amerikanischen National
Football League (NFL) in ihren Trainingscamps. In dieser Phase wird der
Kader für die kommende Saison zusammengestellt. Dies bedeutet für
jeden einzelnen Spieler an seine maximale Grenze zu gehen um einen Job
im Team zu bekommen. Wer Schwäche zeigt wird aussortiert. |
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Stringer ist jedoch nicht der erste Footballspieler der aufgrund eines Hitzschlags sein Leben lassen musste. Bereits eine Woche zuvor war ein Spieler der Universität Florida an einer Überhitzung gestorben. Seit 1995 starben nicht weniger als 18 Highschool bzw. College-Spieler infolge eines Hitzschlags. Nach Ansicht eines Mitarbeiters von USA TODAY liegen die Ursachen für diese wiederkehrenden Todesfälle unter anderem auch in der "Niemals aufgeben, immer ans Limit gehen, mehr als 100% geben" - Machokultur des American Football. Mike Golic, ehemaliger NFL-Profi bringt das Problem vieler Profis auf den Punkt: "Zeigt mir einen Spieler, der freiwillig aus dem Training aussteigt, und ich zeige euch den Spieler, der wahrscheinlich nicht lange in der NFL bleibt." Craig Horswill vom Gatorade Sports Science Institute weißt in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit beim Training in der Hitze von zentraler Bedeutung ist. Zudem sollte das Training in Hitzeperioden weniger intensiv als geplant ablaufen und nach Möglichkeit in die späten Abendstunden verlegt werden. Amateursportler die sich selbst mit Getränken versorgen müssen, sollten daher unbedingt zum Training immer ausreichend Flüssigkeit mitnehmen. Mehr zum
Thema Flüssigkeitsbedarf im Sport: |
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