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Regeln für gesundes Sporttreiben
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Ein Jahreswechsel bedeutet für
viele auch ein Startsignal für gezielte Veränderungen.
"Endlich wieder mehr für die Gesundheit tun", ist
dabei ein häufig geäußertes Vorhaben. Sport hält
jung und fit, also hinein ins sportliche Vergnügen!
Doch halt, da lauern auch Gefahren. Vor allen Dingen
nicht oder wenig trainierte Menschen sollten unbedingt die "10
Goldenen Regeln für gesundes Sporttreiben" beachten, die
von der Sektion Breiten-, Freizeit- und Alterssport der Deutschen
Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) erarbeitet
wurden.
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Diese Regeln gelten natürlich nicht nur in den ersten
Monaten eines neuen Jahres, sondern sollten während des gesamten
"Sport-Jahres" Beachtung finden. Denn regelmäßiger
Sport heißt: sich besser fühlen, besser belastbar sein und
über eine bessere Fitness verfügen.
Die Regeln:
1. Vor dem Sport Gesundheitsprüfung
· Besonders Anfänger und Wiedereinsteiger über
35 Jahre
· Bei Vorerkrankungen oder Beschwerden
· Bei Risikofaktoren: Rauchen, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten,
Diabetes, Bewegungsmangel, Übergewicht
Wenn ja, dann: Erst zum Arzt, dann zum Sport
2. Sportbeginn mit Augenmaß
· Langsam beginnen und die Belastung steigern (Intensität,
Häufigkeit und Dauer)
· Möglichst unter Anleitung (Verein, Lauftreff, Fitness-Studio)
· Sport möglichst 3 - 4 Mal in der Woche für 20 - 40
Minuten
3. Überbelastung beim Sport vermeiden
· Nach dem Sport darf eine "angenehme"
Erschöpfung vorliegen
· Laufen ohne (starkes) Schnaufen
· Sport soll Spaß, keine Qualen bereiten
· Eventuell Trainingspuls vom Sportarzt angeben lassen
· Besser "länger oder locker" als "kurz und
heftig"
4. Nach Belastung ausreichende Erholung
· Nach einer sportlichen Belastung auf ausreichende
Erholung (Regeneration, Schlaf) achten
· Nach intensivem Training "lockere" Trainingseinheiten
einplanen
5. Sportpause bei Erkältung und Krankheit
· Bei "Husten, Schnupfen, Heiserkeit",
Fieber oder Gliederschmerzen, Grippe oder sonstigen akuten Erkrankungen:
Sportpause, anschließend allmählicher Beginn
Im Zweifelsfall: Fragen Sie den Sportarzt
6. Verletzungen vorbeugen und ausheilen
· Aufwärmen und Dehnen nicht vergessen
· Verletzungen brauchen Zeit zum Ausheilen
· Schmerzen sind Warnzeichen des Körpers (Keine Spritzen zum
fit machen)
Im Zweifelsfall den Sportarzt fragen
· Zum Ausgleich vorübergehend andere Sportart betreiben
7. Sport an Klima und Umgebung anpassen
· Kleider machen Sportler: Kleidung soll angemessen,
funktionell, nicht unbedingt modisch sein.
· Luftaustausch beachten, an Witterung anpassen
· Kälte: warme Kleidung, windabweisend, durchlässig für
Feuchtigkeit (Schweiß) nach außen
· Hitze: Training reduzieren, Flüssigkeitszufuhr beachten
· Höhe: Verminderte Belastbarkeit beachten, angepasste Kleidung
und Trinkverhalten
· Luftbelastung (Schadstoffe, Ozon): Training reduzieren, Sport
am Morgen oder Abend
8. Auf richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr achten
· Kost kohlenhydrat- und ballaststoffreich, fettarm
("südländische Kost"), Kalorien dem Körpergewicht
anpassen (bei Übergewicht weniger Kalorien)
· Flüssigkeitsverlust nach dem Sport durch mineralhaltiges
Wasser ausgleichen, bei Hitze mehr trinken
· Merke: Bier ist kein Sportgetränk!
Aber: Ein Glas Alkohol (Wein, Bier) darf gelegentlich sein!
Fragen Sie Ihren Sportarzt
Bitte entsprechende Links einfügen
9. Sport an Alter und Medikamente anpassen
· Sport im Alter ist sinnvoll und notwendig
· Sport im Alter soll vielseitig sein (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit,
Koordination)
· Medikamente sowie deren Einnahmezeitpunkt und Dosis dem Sport
anpassen
Fragen Sie Ihren Sportarzt
10. Sport soll Spaß machen
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· Auch die "Seele" lacht beim Sport
· Gelegentlich die Sportart wechseln: Abwechslung im Sport
ist wichtig
· Mehr Spaß beim Sport in der Gruppe oder im Verein
Bewegung, Spiel und Sport sind Vergnügen
· Sport auch im Alltag:
Treppen steigen statt Aufzug, zu Fuß zum Briefkasten, schnelles
Gehen (Walking) ist Sport!
· Wird gewohnter Sport anstrengend, an Erkrankung denken
Regelmäßige, auch sportärztliche,
Vorsorgeuntersuchung hilft, Schäden zu vermeiden.
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Quelle: www.dgsp.de
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