Gefahr aus dem Internet

Für den Bezug von Nahrungsergänzungsmitteln gibt es vielfältige Möglichkeiten. Eine zeitgerechte Art der Bestellung stellt das Internet dar. Es ist problemlos möglich über eine entsprechende Suchmaschine auf die Seiten weltweitagierender Anbieter zu gelangen.

In diesem Zusammenhang sei auf eine Meldung der Amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Januar 1999 hingewiesen. Dabei wurde vor dem Gebrauch von Produkten mit dem Wirkstoff Gamma-Butyrolacton gewarnt. In den USA wurden bisher 3 Todesfälle und zahlreiche ernsthafte Erkrankungen in Verbindung mit diesen Präparate notiert. Die Unternehmen wurden zwar aufgefordert ihre Produkte vom Markt zu nehmen, es besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit diese via Internet bei Händlern zu bestellen.
Das Bundesministerium für Gesundheit stellt hierzu fest, dass Lebensmittel / Nahrungsergänzungsmittel die übers Internet oder auf andere Art der Direktbestellung bezogen werden, sich grundsätzlich der staatlichen Kontrolle zur Sicherung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes entziehen.
Auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte nimmt solche und ähnliche Fälle zum Anlass, die Verbraucher und Patienten ausdrücklich vor Verfälschung von Arzneimitteln zu warnen. Für den Verbraucher bestehe generell ein potentielles Risiko unkontrollierte Arzneimittel in sogenannten Cyber-Apotheken im Internet zu beziehen.

Lesen sie dazu folgende Pressemitteilungen:


Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV)

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Bundesministerium für Gesundheit



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