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Haben unsere Lebensmittel weniger Nährstoffe als früher? Zahlreiche Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln betonen immer wieder, dass unsere Lebensmittel weniger Nährstoffe als früher beinhalten. Eine Ursache liege darin, dass die Qualität unserer Böden und somit der Lebensmittel nachlasse. Schuld daran sei die moderne intensive Landwirtschaft, der Anbau in Treibhäusern und die zunehmende Umweltverschmutzung. Nach Recherchen der Deutsche Gesellschaft für Ernährung und einer bundesweiten Befragung von 60 Experten aus verschiedenen Forschungsinstituten sprechen die bisherigen Untersuchungen insgesamt für eine Ablehnung der oben genannten Hypothese. Zusammenfassung der Kernaussagen:
Das der Gehalt
an Inhaltsstoffen in pflanzlichen Lebensmitteln abnehme wird meist mit
veränderten Nährstoffdaten zwischen Tabellenwerken von "früher"
und "heute" begründet. Er erläutert
die Problematik an folgendem Beispiel: Sicherlich kann
der Nährstoffgehalt in den Lebensmittel variieren. In erster Linie
hängt dies jedoch von Faktoren wie Erntezeitpunkt, Klima, Licht,
Pflanzenabstand, Sortenwahl, etc. ab. Prof. Heseker:
"Eine tendenzielle Verarmung der Böden in intensiv landwirtschaftlich
genutzten Regionen ist auf Grund vorliegender Bodenuntersuchungen nicht
erkennbar." Für die DGE
steht daher fest:" Heute ist es wesentlich einfacher sich ausreichend,
abwechslungsreich und vollwertig zur ernähren als früher. Noch
nie war das Angebot an qualitativ guten Lebensmitteln so reichhaltig und
ganzjährig verfügbar. Es gibt daher keinen begründeten
Anlass, den Nährstoffreichtum der in Deutschland angebotenen Lebensmittel
in Frage zu stellen und vorsorglich zu Vitamin- und Mineralstoffpräparaten
zu greifen. Quelle: |
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